Gebärmutterfibrom Infos

Page mise à jour le 07-12-2011

Was ist ein Gebärmutterfibrom?

 
Gebärmutterfibrome sind gutartige (nicht maligne) Tumoren, die sich an der Oberfläche oder innerhalb der Gebärmuttermuskulatur entwickeln. 

Zahlreiche Frauen sind Trägerinnen von Gebärmutterfibromen, ohne dass sie dies überhaupt bemerken. Bei anderen können sich diese gutartigen Tumore aufgrund ihrer Lage und ihrer Größe extrem negativ auf die Lebensqualität der Patientin auswirken.

 

 


So groß wie eine Gebärmutter im 7. Schwangerschaftsmonat!

Die Größe der Fibrome kann zwischen der Größe einer Haselnuss und der Größe einer Honigmelone variieren, in Einzelfällen können sie sogar noch größer sein! Der Gynäkologe vergleicht die Größe eines Fibroms meist mit der Größe einer Gebärmutter während der Schwangerschaft. Bei bestimmten Patientinnen kann ein Fibrom eine Schwangerschaft im 6. oder 7. Monat vortäuschen

 

Drei Fibromtypen

Je nach ihrer Lage werden die Gebärmutterfibrome in verschiedene Kategorien eingeteilt. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Typen:

Die
 Intramuralen Fibrome stellen 70% aller Fibrome dar. Sie bilden sich innerhalb der Muskelschicht der Gebärmutterwand und können in bestimmten Fällen mit einer Gewichtszunahme oder gar einer Schwangerschaft verwechselt werden. Zu den mit diesem Fibromtyp verbundenen Symptomen zählen verstärkte Monatsblutungen, häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterleib und Rückenschmerzen.

Die
 
subserösen Fibrome entwickeln sich in der Uteruswand und setzen ihr Wachstum nach außen fort. Solche Fibrome haben meist keine Auswirkungen auf die Monatsblutungen. Aufgrund ihrer Größe und des Drucks, den sie auf die anderen Organe ausüben, können sie jedoch zu starken Schmerzen führen. In bestimmten Fällen können sich die subserösen Fibrome auch von der Uteruswand lösen. Solche Fibrome werden dann als gestielte subseröse Fibrome bezeichnet.

Die
 
submukösen Fibrome sind seltener und entwickeln sich innerhalb der Gebärmutterhöhle. Sie verursachen starke Monatsblutungen und verlängern den Menstruationszyklus. Genau wie die subserösen Fibrome, können sich auch die submukösen Fibrome von der Gebärmuttermuskulatur lösen. Sie werden dann als gestielte submuköse Fibrome bezeichnet.

 


Vielfalls ist eine Frau Trägerin von mehreren Fibromen. In bestimmten Fällen kann sie außerdem verschiedene Fibromtypen zur gleichen Zeit entwickeln (intramural, subserös und/oder submukös).

Daher kann in den meisten Fällen nicht eindeutig bestimmt werden, welches Fibrom ein bestimmtes Symptom hervorruft. Selbst wenn der Arzt nur ein einziges Fibrom festgestellt hat, sollte man aus Vorsichtsgründen davon ausgehen, dass tatsächlich mehrere vorliegen (Quelle: SFICV).

 


Welches sind die Symptome?
Wer ist betroffen? 

Die auf der Website www.fibrome-uterin.fr veröffentlichten Informationen sollen zur Verbesserung der direkten Beziehung zwischen Patienten (bzw. Besuchern der Website) und medizinischen Fachkräften beitragen und diese Beziehung auf keinen Fall ersetzen.

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